Wie wollen Sie beim 'Fremdsprachen Lernen' vorgehen?

 

Basisüberlegungen plus 19 wirkungsvolle Tipps 

 

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Lassen Sie sich in Ihrer Begeisterung stärken, eine Fremdsprache zu erlernen!

 

Eine Fremdsprache lernen ist für Sie vermutlich einfacher, als Sie es bislang eingeschätzt hatten!

 

Aber lassen Sie sich auch bitte nicht verwirren (trotz sicherlich sehr guter Qualität dieses Langenscheidt-Sprachkurses): Eine Fremdsprache lernen Sie leider nicht "in 30 Tagen"!

 

 

"Buon giorno", "ArrivederLa", "grazie" und "prego" lernen Sie sogar in 30 Sekunden ...

 

 

 

Auch Rom ist nicht an einem Tag gebaut worden. - Anche Roma non fu' costruita in un solo giorno.

 

Das Gehirn braucht zum Erlernen einer Sprache ausreichend Zeit. Es geht ja nicht allein darum, 30 oder 300 Vokabeln zu beherrschen. - Das Gehirn ...

  • ... muss den Klang ganz vieler neuer Einzel-Vokabeln (ggf. auch deren Schreibweisen) aufnehmen.

  • ... muss die Bedeutung dieser Vokabeln erlernen.

  • ... muss den Sprachfluss / die Klangabfolge von ganzen Sätzen (bei langsamem und bei schnellerem Sprechtempo) identifizieren lernen.

  • ... muss aus dem zunächst nur passiven Wortschatz auch einen aktiven Wortschatz entwickeln.

  • ... muss den 'Sprechapparat' (Mundraum, Lippen, Zunge) auf die neuen Einzel-Vokabeln einstellen.

  • ... muss eine Sprechgeschwindigkeit aufbauen.

  • ... und muss / soll dabei auch die fremdsprachige Grammatik berücksichtigen.

 

 

 

Orientieren Sie sich an Kindern, wie 'schnell' diese sie ihre Muttersprache erlernen.

 

Aus der Sicht der Erwachsenen scheint das kindliche Erlernen der Muttersprache nur ein 'Kinderspiel' (gewesen) zu sein. Aber bitte überlegen Sie:

  • Zunächst lernt das Kind, die einfachsten Laute / Ausdrücke zu erkennen und zu verstehen. Erst nach einigen Lebensmonaten versteht das Kind einzelne Wörter und einfache kleine Sätze, wie zum Beispiel: "Wo liegt die Puppe?", "Hol doch mal den Ball!"
     

  • Mit anderthalb oder zwei Jahren beginnt das Kind zu sprechen. Zunächst sind es lediglich einzelne Wörter und dann auch nur in einer 'komischen' Aussprache, die nur die Eltern verstehen. - Zunehmend sprechen die Kleinkinder die einzelnen Wörter deutlicher, und ihr passiver und ihr aktiver Wortschatz wachsen allmählich.
     

  • Mit etwa sechs Jahren / wenn die Kinder in die Schule kommen, beherrschen sie ihre Muttersprache schon ganz passabel ... vielleicht sogar besser als wir Erwachsene eine Fremdsprache, die wir in der Schule gelernt haben. Aber die Kinder hatten inzwischen sechs Jahre lang Zeit gehabt, um ihre Muttersprache auf diesem Niveau zu beherrschen.
     

  • Zum Zeitpunkt, zu dem die Kinder die Grundschule verlassen (also im Alter von etwa zehn Jahren) sind sie allerdings noch nicht in der Lage, einen normalen Text aus dem FOCUS oder aus dem SPIEGEL komplett zu verstehen: Ihr passiver Wortschatz ist hierfür noch viel zu klein; ihr aktiver Wortschatz ist noch viel kleiner!

Wenn Sie die Meinung vertreten, dass Kinder besonders gut und besonders schnell lernen, dann könnten allein schon die obigen Stichworte dazu beitragen,

  • dass Sie sich für das Erlernen einer Fremdsprache eine gleich lange Zeitspanne zubilligen, wie sie Kindern zur Verfügung steht.
     

  • dass Sie sich ein angemessen niedriges Ziel bzw. mehrere niedrige Teilziele setzen, die sie in der kalkulierten Zeit erreichen wollen!

Mit diesen Überlegungen werden Sie sich für Ihr Fremdsprachen-Lernen keine eigenen Utopien aufbauen; Sie werden sich nun auch nicht von missverständlichen Versprechungen einschlägiger Buchtitel oder anderer Fremdsprachen-Kurse in die Irre führen lassen.

 

Sofern Sie Ihre Erwartungen an einen aktiven und passiven Wortschatz zu hoch und an die dafür erforderliche Zeit / den dafür erforderlichen Übungsaufwand zu gering ansetzten, dann wären Sie an Ihren unvermeidlichen Misserfolgs-Erlebnissen selber schuld ...

 

 

Erwachsene brauchen mehr Zeit zum Fremdsprachen-Lernen.

 

Es gibt plausible Gründe, weshalb wir Erwachsenen mehr Zeit zum Fremdsprachen-Lernen benötigen als Kinder:

  • Kinder spielen lernend / lernen spielend, und zwar 'hauptberuflich', also nicht nur nebenbei wie Erwachsene (parallel zu einem anderen 'Haupt-Job'), und sie stehen auch nicht unter Zeitdruck oder beruflichem Stress.
     

  • Außerdem befinden sich Kinder im Normalfall permanent im muttersprachlichen Umfeld: Sie verständigen sich mit ihren Eltern, Geschwistern, Freunden und Bekannten in ihrer Muttersprache und hören ihre Muttersprache auch aus dem Radio / aus dem Fernseher / aus dem CD-Player. - Welche Bedeutung ein muttersprachliches Umfeld für das Erlernen der Sprache hat, kann besonders gut an den deutschen Sprachkenntnissen von Imigranten-Kindern beobachtet werden, deren Eltern nur in der mitgebrachten Heimatsprache kommunizieren ...

 

Erwachsene brauchen weniger Zeit zum Sprachen-Lernen: Das verschafft Zuversicht!

 

Als Erwachsener verfügen Sie - auch für das Fremdsprachen-Lernen - über spezielle Lern-Vorteile, die Kindern noch nicht zur Verfügung stehen:

  • Als Erwachsener besitzen Sie bereits eine riesige Menge an Kenntnissen von Dingen, für die Sie nur noch die fremdsprachigen Wörter zu erlernen brauchen. - Kinder müssen zum Beispiel nicht nur das Wort 'Tulpe' lernen, sondern auch dessen Bedeutung.

     

  • Als Erwachsener können Sie bereits perfekt lesen. Deshalb steht Ihnen auch ein zusätzlicher 'Lernkanal' zur Verfügung, den (Vor-)Schulkinder nicht nutzen können. - Die schriftlichen Materialien (Bücher, PC-Programme, Fotos von Schildern / Inschriften) ermöglichen Ihnen eine zusätzliche Veranschaulichung / eine zusätzliche Verankerung durch Schrift-Bilder.

     

  • Als Erwachsener verfügen Sie auch über spezielle Sprachen-Kenntnisse, die Ihnen das Erlernen fremdsprachiger Vokabeln erleichtern:

    zum Beispiel
    "Kommunikation, Nation, Kampagne, Prozess" als 'Sprungbretter', um die englischen Entsprechungen zu lernen: "communication, nation, campaign, process".

    zum Beispiel
    "train, letter, button, cinema, city" als
    'Sprungbretter' (sofern Sie bereits Englisch gelernt hatten), um die italienischen Entsprechungen zu lernen: "treno, lettera, bottone, cinema, città".

     

  • Als Erwachsener verfügen Sie ggf. bereits über wirkungsvolle allgemeine Lerntechniken sowie über die speziellen Techniken des 'kreativen Lern-Denkens'.

Mit 'kreativem Lern-Denken' erleichtern Sie sich das Lernen.

Vier Begründungen für die Notwendigkeit des 'kreativen Lern-Denkens' finden Sie schon auf der ersten Seite meiner Haupt-Website zu 'Gedächtnistraining'.

 

Gern empfehle ich Ihnen deshalb,

- ggf. mein Buch 'Gedächtnistraining in Frage & Antwort' durchzuarbeiten,

- ggf. sich auch mein Audio-Training 'Gedächtnistraining einfach so nebenbei' anzuhören,

Ich bin gern bereit, live zu beweisen, dass das 'kreative Lern-Denken' sogar ein extrem großes Einsparpotenzial hinsichtlich Lernzeit und Lernaufwand hat. Dabei leite ich gern eine mir fremde Gruppe an - zwischen 16 und 66 Jahre: siehe 'Extrem-Erlebnis mit den Techniken des Gedächtnistrainings'

 

 

Die folgenden 'Tipps' sind von mir lediglich als Anregungen gedacht. Einige der Tipps sind miteinander kombinierbar; sie beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte des vereinfachten Fremdsprachen-Lernens.

 

Ich gehe davon aus, dass Sie sich diejenigen 'Rosinen herauspicken', die Ihnen plausibel und sympathisch erscheinen. - Je vielfältiger Sie Ihr Fremdsprachen-Lernen gestalten, desto mehr lern-motivierende Abwechslung und Freude werden Sie dabei erleben.

 

 

 

 

  Link-Tipp:


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Tipp 1:

So reduzieren Sie das Frust-Risiko; so erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit von Erfolgserlebnissen.

 

Überlegen Sie bitte vorab, wie 'gut' Sie eine neu zu erlernende Sprache überhaupt beherrschen möchten ... unter Berücksichtigung der Zeit, die Sie hierfür einsetzen wollen.

 

Je realistischer Sie Ihr Ziel setzen und je mehr Klarheit Sie sich verschaffen, wie viel Zeit und wie viel Energie Sie hierfür aufwenden wollen, desto größer wird Ihre Lern-Motivation und desto geringer wird das Risiko einer Enttäuschung sein.

 

Es macht Sinn, dass Sie Ihr 'Endziel' in kleinere erreichbare Teilziele aufteilen und sie ggf. auch schriftlich festhalten. So haben Sie immer wieder neue Ziele vor sich, und so verschaffen Sie sich immer wieder neue Erfolgserlebnisse.

 

Erfolgserlebnisse sind (auch) beim Erlernen einer Fremdsprache ganz wichtige Motivationshilfen, um etwas zu tun (um Zeit und Energie einzusetzen), damit Sie weitere Erfolgserlebnisse, weitere Freude und weitere Zufriedenheit erlangen.

 

Solche Teilziele könnten zum Beispiel sein:

  • Zu 50 Vokabel-Bildern das jeweilige Vokabel-Wort gedanklich lesen können bzw. 50 Vokabeln hörbar (richtig) aussprechen.

  • 100 Substantive lesend und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.

  • Ganz einfache Begrüßungs- / Verabschiedungs- und Vorstellungsfloskeln verstehen und nachsprechen.
     

  • Einfache Floskeln (im Präsens) lesend und hörend (zum Beispiel von einer Audio-CD) verstehen und nachsprechen, die ein Tourist bei der Zimmerbestellung im Hotel hören könnte.

  • Insgesamt 200 Substantive lesend und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.
     

  • 100 ganz einfache Sätze der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) lesend und hörend verstehen.

  • Insgesamt 300 Substantive lesend und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.

  • Die ersten 100 ganz einfachen Sätze der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) in die Fremdsprache Wort-für-Wort übersetzen und aussprechen.
     

  • Insgesamt 200 ganz einfache Sätze der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) lesend und hörend verstehen.

  • Insgesamt 400 Substantive lesend und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.

  • Insgesamt 200 einfache Sätze der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) Wort-für-Wort in die Fremdsprache übersetzen und aussprechen.

Details hierzu finden Sie auf den Folgeseiten

 

 

 

 

erste Seite:

- Lassen Sie sich in Ihrer Begeisterung stärken, eine Fremdsprache zu erlernen!
- Auch Rom ist nicht an einem Tag gebaut worden.
- Orientieren Sie sich an Kindern, wie 'schnell' diese sie ihre Muttersprache erlernen.
- Erwachsene brauchen mehr Zeit zum Fremdsprachen-Lernen.
- Erwachsene brauchen weniger Zeit zum Fremdsprachen-Lernen: Das verschafft Zuversicht!

- Tipp 1: So reduzieren Sie das Frust-Risiko; so erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit von Erfolgserlebnissen.
 

zweite Seite:

- Tipp 2: So lernen Sie Vokabeln mit Bildern.

- Tipp 3: So lernen Sie Ihre Vokabeln zunächst einfach nur wahrnehmend - ohne Frust.

- Tipp 4: So kontrollieren Sie Ihre Lernerfolge mit Hilfe von bildhaften Aufgabenstellung.

- Tipp 5: So lernen Sie die wichtigsten Vokabeln, nämlich von vorstellbaren Gegenständen.

- Tipp 6: So erleichtern Sie sich selektives Lernen, nämlich mit Karten.
 

dritte Seite

- Tipp  7: So machen Sie sich 'schwere' Vokabeln leichter lernbar.

- Tipp  8: So lassen Sie sich akustisch berieseln.

- Tipp  9: So lassen Sie sich mit Bildern berieseln.

- Tipp 10: Lernen Sie mit Bewegungen.

- Tipp 11: So beschriften und nutzen Sie Ihre Vokabel-Karten in wirkungsvollerer Weise.

- Tipp 12: So lassen Sie sich mit ganzen Sätzen berieseln.
 

vierte Seite:

- Tipp 13: So lernen Sie mit 'Wort-für-Wort-Vorgaben'

- Tipp 14: So reduzieren Sie die Gefahr von Verwechselungs-Fehlern.

- Tipp 15: So verstärken Sie Ihr Vokabel-Lernen: durch thematische Zusammenhänge.

- Tipp 16: So stimulieren Sie leichteres Lernen mit Hilfe von Lernpostern.

- Tipp 17: So simulieren Sie - in cleverer Weise - kleine Konversationen.

- Tipp 18: So einfach lernen Sie die fremdsprachige Grammatik.

 

fünfte Seite

- Tipp 19: Songtexte hören und lesen

- Tipp 20: So nutzen Sie auch andere motivierende Lern-Möglichkeiten.

 

 

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