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Lassen Sie
sich in Ihrer Begeisterung stärken, eine Fremdsprache zu erlernen!
Eine Fremdsprache lernen
ist
für Sie vermutlich einfacher, als Sie es bislang eingeschätzt hatten!
Aber
lassen Sie sich auch bitte nicht verwirren (trotz sicherlich sehr guter
Qualität dieses Langenscheidt-Sprachkurses): Eine Fremdsprache lernen Sie
leider nicht "in 30
Tagen"!

"Buon giorno", "ArrivederLa", "grazie"
und "prego" lernen Sie sogar in 30 Sekunden ...
Auch Rom ist nicht an einem
Tag gebaut worden. -
Anche Roma non fu'
costruita in un solo giorno.
Das Gehirn braucht zum Erlernen
einer Sprache ausreichend Zeit. Es geht ja nicht allein
darum, 30 oder 300 Vokabeln zu beherrschen. - Das Gehirn ...
-
...
muss den Klang ganz vieler neuer Einzel-Vokabeln (ggf. auch deren Schreibweisen)
aufnehmen.
-
...
muss die Bedeutung dieser Vokabeln erlernen.
-
...
muss den Sprachfluss / die Klangabfolge von ganzen Sätzen (bei langsamem und
bei schnellerem Sprechtempo) identifizieren lernen.
-
...
muss aus dem zunächst nur passiven Wortschatz auch einen aktiven
Wortschatz entwickeln.
-
... muss den
'Sprechapparat' (Mundraum, Lippen, Zunge)
auf die neuen Einzel-Vokabeln einstellen.
-
... muss eine
Sprechgeschwindigkeit aufbauen.
-
... und muss / soll dabei auch die fremdsprachige Grammatik
berücksichtigen.
Orientieren Sie sich an
Kindern, wie 'schnell' diese sie ihre Muttersprache erlernen.
Aus der Sicht der Erwachsenen
scheint das kindliche Erlernen der Muttersprache nur ein 'Kinderspiel' (gewesen)
zu sein. Aber bitte überlegen Sie:
-
Zunächst
lernt das Kind, die einfachsten Laute / Ausdrücke zu erkennen und zu
verstehen. Erst nach einigen Lebensmonaten versteht das Kind einzelne Wörter und einfache
kleine Sätze, wie zum Beispiel: "Wo liegt die Puppe?", "Hol doch mal den
Ball!"
-
Mit
anderthalb oder zwei Jahren beginnt das Kind zu sprechen.
Zunächst sind es lediglich einzelne Wörter und dann auch nur in einer
'komischen' Aussprache, die nur die Eltern verstehen. - Zunehmend
sprechen die Kleinkinder die einzelnen Wörter deutlicher, und ihr passiver und
ihr aktiver Wortschatz wachsen allmählich.
-
Mit etwa
sechs Jahren / wenn die
Kinder in die Schule kommen, beherrschen sie ihre Muttersprache schon ganz
passabel ... vielleicht sogar besser als wir Erwachsene eine Fremdsprache, die
wir in der Schule gelernt haben. Aber die Kinder hatten inzwischen
sechs Jahre lang Zeit
gehabt, um ihre Muttersprache auf diesem Niveau zu beherrschen.
-
Zum
Zeitpunkt, zu dem die Kinder die Grundschule verlassen (also im Alter von
etwa zehn Jahren) sind sie
allerdings noch nicht in der Lage, einen normalen Text aus dem FOCUS oder aus dem
SPIEGEL komplett zu verstehen: Ihr passiver Wortschatz ist hierfür noch viel zu klein;
ihr aktiver Wortschatz ist noch viel kleiner!
Wenn Sie die
Meinung vertreten, dass Kinder besonders gut und besonders schnell lernen,
dann könnten
allein schon die obigen Stichworte dazu beitragen,
-
dass Sie sich für das Erlernen einer
Fremdsprache eine gleich lange
Zeitspanne
zubilligen, wie sie Kindern zur Verfügung steht.
-
dass Sie sich ein angemessen
niedriges Ziel
bzw. mehrere
niedrige Teilziele
setzen, die sie in der kalkulierten Zeit erreichen wollen!
Mit diesen
Überlegungen werden Sie sich für Ihr Fremdsprachen-Lernen keine eigenen Utopien
aufbauen; Sie werden sich nun auch nicht von missverständlichen Versprechungen einschlägiger Buchtitel
oder anderer Fremdsprachen-Kurse in die Irre führen lassen.
Sofern Sie Ihre Erwartungen an einen aktiven und passiven Wortschatz zu hoch
und an die dafür erforderliche Zeit / den dafür erforderlichen Übungsaufwand
zu gering ansetzten, dann wären Sie
an Ihren unvermeidlichen Misserfolgs-Erlebnissen selber schuld ...
Erwachsene brauchen mehr
Zeit zum Fremdsprachen-Lernen.
Es gibt plausible Gründe, weshalb wir Erwachsenen mehr Zeit zum
Fremdsprachen-Lernen benötigen als Kinder:
-
Kinder
spielen lernend / lernen spielend, und zwar 'hauptberuflich', also nicht
nur nebenbei wie Erwachsene (parallel zu einem anderen 'Haupt-Job'),
und sie stehen auch nicht unter Zeitdruck oder beruflichem Stress.
-
Außerdem
befinden sich Kinder im Normalfall permanent im muttersprachlichen Umfeld:
Sie verständigen sich mit ihren Eltern, Geschwistern, Freunden und Bekannten
in ihrer Muttersprache und hören ihre Muttersprache auch aus dem Radio / aus
dem Fernseher / aus dem CD-Player. - Welche Bedeutung ein muttersprachliches Umfeld
für das Erlernen der Sprache hat, kann besonders gut an den deutschen
Sprachkenntnissen von Imigranten-Kindern beobachtet werden, deren Eltern nur
in der mitgebrachten Heimatsprache kommunizieren ...
Erwachsene brauchen
weniger Zeit zum Sprachen-Lernen: Das verschafft Zuversicht!
Als
Erwachsener verfügen Sie - auch für das Fremdsprachen-Lernen - über spezielle
Lern-Vorteile, die Kindern noch nicht zur Verfügung stehen:
-
Als
Erwachsener besitzen Sie bereits eine riesige Menge an Kenntnissen von
Dingen, für die Sie nur noch die fremdsprachigen Wörter zu erlernen
brauchen. - Kinder müssen zum Beispiel nicht nur das Wort 'Tulpe'
lernen, sondern auch dessen Bedeutung.
-
Als
Erwachsener können Sie bereits perfekt lesen. Deshalb steht Ihnen auch
ein zusätzlicher 'Lernkanal' zur Verfügung, den (Vor-)Schulkinder nicht
nutzen können. - Die schriftlichen Materialien (Bücher, PC-Programme, Fotos
von Schildern / Inschriften) ermöglichen Ihnen eine
zusätzliche Veranschaulichung / eine zusätzliche Verankerung durch
Schrift-Bilder.
-
Als
Erwachsener verfügen Sie auch über spezielle Sprachen-Kenntnisse, die
Ihnen das Erlernen fremdsprachiger Vokabeln erleichtern:
zum Beispiel
"Kommunikation, Nation, Kampagne, Prozess" als 'Sprungbretter', um die
englischen Entsprechungen zu lernen:
"communication,
nation, campaign, process".
zum Beispiel
"train, letter, button, cinema, city" als
'Sprungbretter'
(sofern Sie
bereits Englisch gelernt hatten), um die italienischen Entsprechungen zu
lernen: "treno, lettera, bottone, cinema, città".
Als
Erwachsener verfügen Sie ggf. bereits über wirkungsvolle allgemeine
Lerntechniken sowie über die speziellen Techniken des 'kreativen
Lern-Denkens'.

Vier
Begründungen für die Notwendigkeit des 'kreativen Lern-Denkens' finden Sie
schon auf der ersten Seite meiner Haupt-Website zu 'Gedächtnistraining'.
Gern
empfehle ich Ihnen deshalb,
- zumindest mein
(kostenfreies)
mini-Gedächtnistraining zu
abonnieren,
-
ggf. auch mein
Buch 'Gedächtnistraining
in Frage & Antwort' durchzuarbeiten,
-
ggf. sich
auch mein Audio-Training 'Gedächtnistraining
einfach so nebenbei' anzuhören,
Ich
bin gern bereit, live zu beweisen, dass das 'kreative Lern-Denken' sogar ein extrem großes Einsparpotenzial
hinsichtlich Lernzeit und Lernaufwand hat. Dabei leite ich gern eine
mir fremde Gruppe an - zwischen 16 und 66 Jahre:
siehe
'Extrem-Erlebnis mit den Techniken des Gedächtnistrainings'
Die folgenden
'Tipps' sind von mir lediglich als
Anregungen gedacht.
Einige der Tipps sind miteinander kombinierbar; sie beziehen sich auf
unterschiedliche Aspekte des vereinfachten Fremdsprachen-Lernens.
Ich gehe davon aus,
dass Sie sich diejenigen 'Rosinen herauspicken', die Ihnen plausibel und
sympathisch erscheinen. - Je vielfältiger Sie Ihr Fremdsprachen-Lernen
gestalten, desto mehr lern-motivierende Abwechslung und Freude werden Sie
dabei erleben.
Tipp 1:
So reduzieren Sie
das Frust-Risiko; so erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit von
Erfolgserlebnissen.
Überlegen Sie bitte vorab,
wie 'gut' Sie eine neu zu
erlernende Sprache überhaupt beherrschen möchten ... unter Berücksichtigung
der Zeit,
die Sie hierfür einsetzen wollen.
Je realistischer Sie Ihr Ziel setzen und je mehr Klarheit Sie sich verschaffen, wie viel Zeit
und wie viel Energie Sie
hierfür aufwenden wollen, desto größer wird Ihre Lern-Motivation und desto
geringer wird das Risiko einer Enttäuschung sein.
Es macht Sinn, dass Sie Ihr 'Endziel' in kleinere
erreichbare Teilziele
aufteilen und sie ggf. auch schriftlich festhalten. So haben Sie immer
wieder neue Ziele vor sich, und so verschaffen Sie sich immer wieder neue Erfolgserlebnisse.
Erfolgserlebnisse sind (auch)
beim Erlernen einer Fremdsprache ganz wichtige Motivationshilfen, um etwas
zu tun (um Zeit und Energie einzusetzen), damit Sie weitere Erfolgserlebnisse, weitere Freude und weitere
Zufriedenheit erlangen.
Solche Teilziele könnten zum
Beispiel sein:
-
Zu 50 Vokabel-Bildern
das jeweilige Vokabel-Wort gedanklich lesen können bzw. 50
Vokabeln hörbar (richtig) aussprechen.
-
100 Substantive lesend
und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.
-
Ganz einfache Begrüßungs- /
Verabschiedungs- und Vorstellungsfloskeln verstehen und nachsprechen.
-
Einfache Floskeln (im
Präsens) lesend und hörend (zum Beispiel von einer Audio-CD) verstehen und nachsprechen, die ein Tourist
bei der Zimmerbestellung im Hotel hören könnte.
-
Insgesamt
200 Substantive lesend
und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.
-
100 ganz einfache Sätze
der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) lesend und hörend
verstehen.
-
Insgesamt
300 Substantive lesend
und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.
-
Die ersten
100 ganz einfachen Sätze
der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) in die Fremdsprache
Wort-für-Wort
übersetzen und aussprechen.
-
Insgesamt 200 ganz einfache
Sätze der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) lesend
und hörend
verstehen.
-
Insgesamt
400 Substantive lesend
und hörend verstehen und (nach Bildvorlagen) benennen und aussprechen.
-
Insgesamt 200 einfache Sätze
der 'Alltagssprache eines Touristen' (im Präsens) Wort-für-Wort in die Fremdsprache
übersetzen und aussprechen.
Details hierzu finden Sie auf den
Folgeseiten.
erste Seite:
- Lassen
Sie sich in Ihrer Begeisterung stärken, eine Fremdsprache zu erlernen!
- Auch Rom ist nicht an einem Tag gebaut worden.
- Orientieren Sie sich an Kindern, wie 'schnell' diese sie ihre
Muttersprache erlernen.
- Erwachsene brauchen mehr Zeit zum Fremdsprachen-Lernen.
- Erwachsene brauchen weniger Zeit zum Fremdsprachen-Lernen: Das
verschafft Zuversicht!
-
Tipp 1:
So reduzieren Sie
das Frust-Risiko; so erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit von
Erfolgserlebnissen.
zweite Seite:
- Tipp 2: So lernen Sie
Vokabeln mit Bildern.
- Tipp 3: So lernen Sie Ihre
Vokabeln zunächst einfach nur wahrnehmend - ohne Frust.
- Tipp 4: So kontrollieren
Sie Ihre Lernerfolge mit Hilfe von bildhaften Aufgabenstellung.
- Tipp 5: So lernen Sie die
wichtigsten Vokabeln, nämlich von vorstellbaren Gegenständen.
- Tipp 6: So erleichtern Sie
sich selektives Lernen, nämlich mit Karten.
dritte Seite
- Tipp 7: So machen Sie sich
'schwere' Vokabeln leichter lernbar.
- Tipp 8: So lassen Sie sich
akustisch berieseln.
- Tipp 9: So
lassen Sie sich mit Bildern berieseln.
- Tipp 10:
Lernen Sie mit Bewegungen.
- Tipp 11:
So
beschriften und nutzen Sie Ihre Vokabel-Karten in wirkungsvollerer
Weise.
- Tipp 12: So lassen Sie sich
mit ganzen Sätzen berieseln.
vierte Seite:
- Tipp 13:
So lernen Sie
mit 'Wort-für-Wort-Vorgaben'
- Tipp 14:
So reduzieren Sie die Gefahr von Verwechselungs-Fehlern.
- Tipp 15: So verstärken
Sie Ihr Vokabel-Lernen: durch thematische Zusammenhänge.
-
Tipp 16: So stimulieren
Sie leichteres Lernen mit Hilfe von Lernpostern.
- Tipp 17:
So simulieren Sie - in cleverer Weise - kleine Konversationen.
- Tipp 18:
So einfach lernen Sie die fremdsprachige
Grammatik.
- Tipp 19:
So nutzen Sie auch andere motivierende
Lern-Möglichkeiten.
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