So macht Schule mehr Spaß

 

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So macht Schule mehr Spaß, so wird Schule effizienter.

 

Ich hatte einmal eine Zusammenarbeit mit den LehrerINNEn eines privaten 'Elite'-Gymnasiums und einigen Pädagogik-StudentINNen in Österreich. Es handelte sich über drei Lerntechnik- Gedächtnistrainings über jeweils sechs Halbtage (im 2- bis 4-Wochen-Rhythmus).

 

Der dritte und der sechste Trainingshalbtag war dafür reserviert, um die vorgestellten und eingeübten Lern- / Gedächtnistechniken auch auf Lehr- / Lerninhalte anzuwenden, die aus dem Arbeitsalltag der TeilnehmerInnen stammen.

 

Eine Studentin stellte ein Manuskript von Dr. Hans Schachl (Direktor der Pädagogischen Akademie, Linz) zum Thema 'Das lernende Gehirn' vor. Es enthält unter Anderem die "11 Gebote / Grundprinzipien für hirngerechtes Lehren und Lernen".

 

Zum dritten Gebot / Grundprinzip "Interesse wecken" stellte einer der Lehrer die Frage, ob / wie denn dies im normalen Schulalltag überhaupt möglich sei. Eine Kollegin ergänzte sinngemäß: "Sollen wir unsere Unterrichte etwa wie Unterhaltungs-Sendungen im Fernsehen gestalten?"

 

 

Hierzu meine Gedanken:

  • Schulunterrichte stehen selbstverständlich in Konkurrenz zu allen möglichen Freizeit-Angeboten für Kinder und Jugendliche; LehrerInnen in der Schule (auch die TrainerInnen in der Erwachsenenbildung) stehen selbstverständlich in Konkurrenz zu den Entertainern im Fernsehen!

  • Lehrreiche TV-Shows, die (auch) für Kinder / Jugendliche attraktiv sind, wie zum Beispiel "Sendung mit der Maus", "Willi wills wissen", "Galileo", "Welt der Wunder" oder "Quarks & Co", werden mit hohem Vorbereitungs-Aufwand (Zeit, Geld, Manpower) produziert, dauern dann aber nur 45 oder gar nur 20 Minuten.

    Dieses 'Produktions'-Prinzip könnte (in gewisser Weise) auf den Schulbereich übertragen werden.

 

 

Die Kultusministerien oder Schulämter könnten folgendes 3-teilige Konzept unterstützen:

 

  • Junge LehrerInnen (im Anschluss an ihre Referendarzeit) beschränken sich thematisch auf einen deutlich kleineren fachlichen Bereich, als das sonst der Fall ist, zum Beispiel nur auf das Teilthema 'Optik' aus dem Fach 'Physik'.

     

  • Diese LehrerInnen erhalten von mehreren(!) Schulen den Auftrag zur Durchführung der betreffenden Unterrichte - jeweils für mehrere Klassen der betreffenden Jahrgangsstufe.

     

  • Diese LehrerInnen werden als freiberufliche Mitarbeiter mit attraktiven Honoraren engagiert. - Die Qualität ihrer Arbeit ist die Entscheidungs-Grundlage dafür, ob und inwieweit sie auch für die folgende Zeit-Periode engagiert werden.

Vorteile:

  • Wegen der Beschränkung auf kleinere Lehr- / Lern-Inhalte können die Lehrenden ihre Unterrichte hinsichtlich Methodik und Medieneinsatz intensiver vorbereiten.

  • Wegen der größeren Wiederholungs-Häufigkeit können die Lehrenden ihre Unterrichte schneller verbessern - mit dem Ziel höherer Attraktivität für die Lernenden und höherer Lehr- / Lerneffizienz.

  • Wegen ihrer Freiberuflichkeit werden die Lehrenden sich mehr engagieren und notwendigen Veränderungen gegenüber eher aufgeschlossen sein, als wenn sie sich in einem Angestellten- oder Beamtenverhältnis befinden würden: Die Lehrenden müssen sich und ihre Dienstleistungen immer wieder neu 'verkaufen' - so wie es auch in der (übrigen) Wirtschaft üblich und erforderlich ist.

  • Als Folge davon werden die SchülerInnen mit größerem Interesse und mit mehr Freude an den betreffenden Unterrichten teilnehmen und dadurch(!) auch bessere Lern-Ergebnisse erzielen.

  • Da die Honorarhöhe für die Lehrenden attraktiv sein soll, wird die Anzahl besonders leistungsbereiter Lehrender zunehmen, die sich gern für diese Arbeitsmodell entscheiden. Das wird zu mehr Wettbewerb bei der Leistungs-Erbringung führen und damit den 'Kontinuierlichen Verbesserungs-Prozess (KVP)' zusätzlich unterstützen - so wie es auch in der (übrigen) Wirtschaft üblich und erforderlich ist.

 

Einschub:

 

Nach Fertigstellung des obigen Textteils hatte ich eine Rezension gefunden zum Buch "Der freiberufliche Lehrer in der Informationsgesellschaft", Autor des Buches ist Dr. Dietmar J. Bronder, Hauptschulrektor in Duisburg: hier

 

Auf amazon.de können Sie im Inhaltsverzeichnis dieses Buches blättern und einzelne Seiten lesen: hier

 

 

* * *

 

 

Ich habe insgesamt etwa ein Jahr lang mit dem eingangs erwähnten Gymnasium zusammen gearbeitet. (An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei dem Mäzen, Herrn S., der diese Kooperation initiierte und finanziell überhaupt erst möglich machte.)

 

Anlässlich dieser Kooperation habe ich (als Neben-Effekt) unter anderem drei konkrete Ansätze entwickelt, wie Lernen / Unterrichte attraktiver und effizienter gestaltet werden könnten, und zwar zu folgenden drei Lehr- / Lern-Inhalten:

- Die Druck- und Windzonen auf der Erde

- Das Gerundivum in der lateinischen Sprache

- Frageformen in der englischen Sprache

 

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