In nur 66 Minuten morsen lernen: Morse-Zeichen erkennen lernen

 

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Nach mehr als 160 Jahren Morse-Funken: Seit Frühjahr 2008 gibt es einen verblüffend einfachen Einstieg zum Morsen-Lernen.

 

Wir,

haben im April 2008 gemeinsam ein beschleunigtes Verfahren zum 'Morsen Lernen' entwickelt. (Die ersten Ansätze hierzu aus dem Jahr 2006 haben wir komplett verändert.)

 

Das neue Lern- / Einprägungs-Verfahren ermöglicht es

  • zufällig ausgewählten Personen (morse-unkundig, männlich / weiblich; im Alter von 16 bis 66 Jahren)

  • innerhalb von (etwa) 60 Minuten

zu erlernen, akustisch vorgegebene Morsezeichen (26 Grundbuchstaben; Tempo: 70 BpM) zu erkennen, das heißt in 'übliche' Buchstaben zu übersetzen ... und umgekehrt sowieso!

 

Dass es möglich sein soll, innerhalb von etwa 60 Minuten die Morse-Zeichen aller 26 Grundbuchstaben 'lesen' lernen zu können, hat in den ersten zwei Monaten nach unserer Veröffentlichung kein Morse-Funker geglaubt. Das ist zunächst auch verständlich, nachdem es mehr als 160 Jahre lang nur im Schneckentempo funktionierte.

 

Leider ist die Funker-Gemeinde aber dermaßen in ihrer persönlichen Erfahrung 'gefangen', dass kaum einer der Morse-Funker / der Morse-Lehrer das Verfahren auch nur prüfen will - nach dem Motto: Aufgrund der eigenen mühsamen Lern-Erfahrungen kann das gar nicht möglich sein!

 

Sechs bislang morse-unkundige Versuchspersonen haben uns ihre Erfahrungen mit der Beta-Version der Lern- / Einprägungs-Materialien geschickt: Vier Rückmeldungen sind sehr positiv, zwei eher nicht (sechs Erfahrungsberichte).

 

Im September 2012 haben wir die Rückmeldung eines Morsefunkers erhalten, der mit Hilfe unseres MorseLernSystems das Morsen konkret erlernt hat:

Hallo, Herr Vogt,

 

ich weiß nicht, ob Sie sich noch an mich erinnern können: Ich hatte im Februar diesen Jahres mit dem Programm memoCARD und den “MorseLernSystem”-Karten das Morsen erlernen wollen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch verstärkten E-Mail Kontakt.

 

Die eigentlichen Morsezeichen konnte ich damit recht schnell erlernen.

 

Um wirkliche Morsegespräche zu führen, muss man ja bekanntermaßen, die Morsezeichen sehr schnell und reflexartig lesen können. Da ich auch einiges dafür getan habe (3-7 mal die Woche eine halbe Stunde Training), bin ich heute das erste Mal in der Lage gewesen, ein CW QSO zu führen. Es war zwar nur ein Standard CW Contest QSO mit SK6DK auf 2m, aber immerhin, mein aller erstes CW QSO !!!!!

 

Im Trainingsmodus bin ich in der Lage, in realem Tempo 60 BPM Fünfergruppen zu lesen. Teilweise klappt auch Tempo 80 BPM. Allerdings ist das noch sehr anstrengend für mich. Ein Fernziel ist es, Tempo 120 BPM lesen zu können. Das ist auch meine momentane Trainingsgeschwindigkeit, allerdings mit längeren Pausen zwischen den Zeichen.  

 

Als ich mit den memoCARDs angefangen hatte zu lernen, las ich Kritik, dass man damit zwar schnell die Zeichen lernen könne, aber später Probleme habe, auf Geschwindigkeit zu kommen. Diese Kritik kann ich zumindest für mich entschieden zurückweisen. Viel mehr kann ich bestätigen, dass die memoCARDs  als “Kleber” gedient haben, um sich die Morsezeichen einzuprägen. Mittlerweile denke ich natürlich nicht mehr an die Bildergeschichten, ich kann mich auch an die meisten Geschichten gar nicht mehr erinnern, aber sie haben mir sehr geholfen, das Morsen zu erlernen.

 

So wie mir bekannt ist, braucht man typischerweise ein Jahr und länger, um morsen zu lernen. Ich habe Anfang Februar damit angefangen und konnte mein erstes Morsegespräch Anfang September führen, das ist etwas mehr als ein halbes Jahr.  Somit kann ich auch den Einwand nicht bestätigen, dass man mit solchen Eselsbrücken länger brauche.

 

Für mich war diese Lernmethode ein voller Erfolg !!!

 

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Karsten Schubert DF5KA

 

Lieber Herr Schubert,

Sie haben mir mit Ihrer ausführlichen eMail eine ganz große Freude gemacht, mit Sicherheit auch Gerd Lienemann!

Wir hatten an unser System geglaubt, aber wir konnten es nicht beweisen.

Selbst den Beweis des aller-aller-ersten Teilschrittes ('26 Morse-Zeichen lesen lernen - innerhalb von nur 66 Minuten ... und schreiben können sowieso'), den ich dem ZDF als 'Wetten, dass ...'-Wette angeboten hatte, konnten wir nicht erbringen, weil das ZDF kein Interesse daran hatte.

"...bin ich heute das erste Mal in der Lage gewesen, ein CW QSO zu führen. Es war zwar nur ein Standard CW Contest QSO mit SK6DK auf 2m, aber immerhin, mein aller erstes CW QSO !!!!!"

Hierzu beglückwünsche ich Sie sehr herzlich!

"... So wie mir bekannt ist, braucht man typischerweise ein Jahr und länger, um morsen zu lernen. Ich habe Anfang Februar damit angefangen und konnte mein erstes Morsegespräch Anfang September führen, das ist etwas mehr als ein halbes Jahr." 

Dass es vom ersten Teilschritt bis zum einigermaßen flüssigen Morse-Hören und -Geben noch eine Weile dauert, entspricht der Erfahrung beim normalen Lesen- und Schreiben-Können von Kinder in der ersten und zweiten Klasse, obwohl Kinder (angeblich) alles viel schneller lernen als Erwachsene. - Unser innovatives mnemotechnisches MorseLernSystem hatten wir stets als Möglichkeit dargestellt, die erste(!) Lernphase deutlich zu verkürzen und dadurch auch die Motivation der Morse-Lernenden hoch zu halten.

Beste Grüße und weiterhin gute Morse-Fortschritte!
Ihr Reinhold Vogt

 

Es ist nicht unseres Hauptziel, die 'Menschheit' mit schneller 'morsen lernen' zu beglücken; wir würden uns der Lächerlichkeit preisgeben:

  • Die "Menschheit" könnte angesichts von Mobil-Telefonen nur gequält lächeln.

  • Die Amateur-Funker würden unsere Aussage zurecht als unseriös einschätzen, wenn damit das typische / 'professionelle' Morse-Hören und -Geben gemeint wäre.

Das Verfahren stellt jedoch einen Motivations-verstärkenden Einstieg für Morse-Lerner dar! - Wir vermuten, dass der Zeitbedarf von nur etwa 60 Minuten einmalig ist; sollten wir uns irren, bitten wir um eine Information darüber, wer diese Trainingszeit unterbietet: eMail

 

Das ursprüngliche Lern- / Einprägungs-Konzept (Beta-Version) war darauf ausgerichtet, eine Gruppe von Lernenden innerhalb eines Präsenztrainings anzuleiten. Nach Erhalt der Rückmeldungen der Beta-Tester hatten wir das Konzept zum 'autodidaktischen' Lernen / Einprägen weiterentwickelt (und auch noch in vielen Details verbessert). Die grundsätzliche neue Struktur haben wir beibehalten.

 

Kontra: Falscher Einstieg zum 'richtigen Morsen-Lernen'.

 

"Eselsbrücken verhindern erfolgreich die Temposteigerung und fördern die Plateaubildung ... Morsen wird über den Weg des HÖRENS gelernt, nicht anders." ( Fundstelle )

Pro: Dieser Einstieg erleichtert das 'richtige Morsen-Lernen'.

 

Der populäre Begriff 'Eselsbrücken' lässt kaum erahnen, welch großes Potenzial im 'kreativen Lern-Denken' steckt.

 

Es gibt unterschiedliche Arten von 'Eselsbrücken'. 'Eselsbrücke' und Lernziel müssen zueinander passen. - Die bekannte 'O-Wörter-Methode' (Silben innerhalb von Kennwörtern werden gezählt.) hat sich zum Morse-Lernen als nicht geeignet erwiesen.

 

Kreatives Lern-Denken kann auch den Morse-Lernprozess zu Beginn erleichtern und beschleunigen. - In der vorliegenden Anleitung wird das so genannte 'multi-sensorische Prinzip' genutzt, in diesem Fall: hören plus sehen.

 

Bildhafte Vorstellungen können in sehr hoher Geschwindigkeit 'aufblitzen' - vermutlich mindestens genau so schnell wie akustische Morsesignale, die mit Funker-Tempo zu hören sind.

 

Kreative Bild-Assoziationen werden als 'Kleber' zwischen Morse-Signal und seiner Buchstaben-Bedeutung genutzt. - Die anfangs hilfreichen 'Kleber' werden allmählich entbehrlich, und zwar in dem Maße, wie die ansonsten nur schwer zu 'kuppelnden' Informationen 'zusammenwachsen'.

 

Die Klänge von akustischen Morsezeichen sind vergleichbar mit Fremdsprachen-Vokabeln. Auch für das Erlernen von Vokabeln können 'kreative Umwege' genutzt werden. Speziell mit Hilfe der 'keyword-Methode' werden nachweislich große Erfolge erzielt.

 

 

Mögliche wissenschaftliche Erklärung

 

"Eine große Rolle [bei der Wirkung der Suggestion] spielt die Tatsache, dass nur ein Zehntel der Nervenfasern Information ans Hirn liefern …, die andere Information zur Wahrnehmung geht vom Hirn aus …" (Fundstelle leider nicht mehr verfügbar.)

Übertragen auf das Identifizieren von akustischen Morse-Signalen könnte das bedeuten:

  • Die Nervenfasern, die vom Gehör zum Gehirn gehen, sind die Grundlage / sind eine Grundlage für das Erkennen der Buchstaben-Bedeutung.
     

  • Das Gehirn / der Verstand kann in erheblichem Umfang (neun mal so intensiv?) dazu beitragen, die Buchstaben-Bedeutung zu erkennen.

Durch ein anschließendes Hör-Training ausschließlich mit den akustischen Morse-Signalen ergibt sich allmählich eine Konditionierung: Die Morse-Signale führen zum intuitiven / reflexartigen / flüssigen Erkennen der Buchstaben-Bedeutungen, siehe Pawlow'sche Konditionierung: Die Glocke erklingt, der Hund 'sabbert'.

 

Der 'Einstieg' im Vergleich       

Wer Morsezeichen 'lesen' kann, ist mit Erstklässlern vergleichbar. Erstklässler können die Buchstaben einzeln bestimmen: "Das ist ein A, das ist ein U."

'ABC-Schützen' lernen allmählich, Buchstaben zu Silben und zu kurzen Wörtern zusammenziehend zu lesen / zu erfassen. Mitunter ist der Leseprozess so anstrengend, dass sie - am Ende des Satzes angekommen - sich nicht mehr an den Satzanfang erinnern können. Aber durch intensives Üben funktioniert das Lesen schließlich immer besser … wie beim Morsen!

  •  Wie lange braucht eigentlich ein Kind, um die 26 Buchstaben unterscheiden zu können? (einen Tag? eine Woche? einen Monat?)

These: "Kinder lernen viel schneller als Erwachsene."

  • Mit dem hier beschriebenen Morse-Lern- / Einprägungs-Verfahren lernen (auch ältere) Personen Morse-Zeichen 'lesen': innerhalb von etwa 60 Minuten!

Anti-These: "Erwachsene können zumindest in Teilbereichen genau so schnell lernen wie Kinder, u. U. sogar noch viel schneller; denn sie verfügen über Vorwissen, an das sie anknüpfen können."

  • kombinierte These:
    Kinder und Erwachsene lernen schneller, sofern sie passende Lern- / Gedächtnismethoden nutzen.  

Um akustische Morse-Signale intuitiv / reflexartig / flüssig erkennen zu lernen, ist anschließend ein intensives Hör-Training erforderlich.

 

 

*)  Ergänzung vom 25. Jan. 2009:

 

Ich hatte dem ZDF eine Wette angeboten: "Wetten, dass ich es schaffe, zehn willkürlich ausgewählten Personen zwischen 16 und 66 Jahren beizubringen, dass sie innerhalb von 66 Minuten lernen, die 26 Morse-Zeichen zu identifizieren!" - Mein Wettvorschlag wurde leider abgelehnt.
 

 

Komplettes Material zum MorseLernSystem.

  • Wir, der Morsefunker Gerd Lienemann und ich, stellen das von uns entwickelte MorsenLernSystem im Detail innerhalb einer Lernkarten-Sammlung dar.

  • Voraussetzung zum Anschauen dieser Lernkarten ist jedoch, dass Sie zumindest über die (kostenfreie) Testversion von memoCARD verfügen.

 

 

Spezielle Infos: 'Morsen Lernen' als Workshop-Inhalt

 

 

 

Großes Potenzial / vielfältig auf andere Bereiche anwendbar

 

'Morsen Lernen innerhalb von nur 60 Minuten' (= Morse-Zeichen lesen lernen) ist in erster Linie ein ungewöhnliches Beispiel für beschleunigtes Lernen / Einprägen, obwohl es auch heute noch konkrete Anwendungen fürs Morsen gibt, zum Beispiel für die 'Notfunkreferenten' bei THW und Feuerwehr!

 

Aber insgesamt gesehen gibt es in Schule, Universität und betrieblicher Bildung viel wichtigere Lern-Inhalte, die ebenfalls nicht verstehbar sind und die deshalb ebenfalls als schwer erlernbar empfunden werden.

 

In vielen dieser Fälle könnte das 'kreative Lern-Denken' angewandt werden. Das würde (unnötige) Mühen und (unnötigen) Zeitaufwand ersparen. Das käme den einzelnen Personen, den Unternehmen und auch der Volkswirtschaft zugute, Beispiel:

 

 

Hallo, Herr Vogt,

 

ich muss für meinen neuen Job bei einer Fluggesellschaft die Namen aller Flughäfen, die sie anfliegt, und deren entsprechenden Kürzel können. Einige erschließen sich für mich recht einfach aus dem Ortsnamen, zum Beispiel Bremen = BRE, aber andere scheinen gar keine Verbindung zum Namen zu haben, zum Beispiel Malaga = AGP.

 

In den Schulungen meines Arbeitsgebers werden keine Hilfe-stellungen zum Lernen gegeben - außer der Aussage 'Die muss man halt einfach auswendig lernen!'.

 

Kurze Zeit später:

 

Hallo, Herr Vogt,

 

vielen herzlichen Dank für Ihre umfangreichen Tipps! Ich danke Ihnen wirklich sehr. Mit Ihren Hinweisen habe ich das "Prinzip des effektiven Lernens" erkannt. ...

 

Viele herzliche Grüße

und nochmals Danke!

 

 

weitere Anwendungsmöglichkeiten:

  • schnelleres Einprägen der lateinischen Buchstaben für 'ABC-Schützen' in der Grundschule (und für erwachsene Analphabeten)

  • schnelleres Einprägen spezieller Schriften: Arabisch, Braille, Chinesisch - ggf. auch 'noch' für Stenografie

  • schnelleres Einprägen von medizinischen Mustern und Formen (in der Histologie und Zytologie)
     

  • schnelleres Einprägen von Vokabeln, fremdsprachigen Fachbegriffen

  • schnelleres Einprägen von Produkt-Kennziffern, Paragrafen-Ziffern
     

  • schnelleres Einprägen von Produkt-Argumenten, Kernsätzen

  • schnelleres Einarbeiten in neue Arbeitsgebiete*)

  • ggf. auch für den Hobby-Bereich: schnelleres Einprägen von 'schwierigen' Fakten zur Prüfungs-Vorbereitung für den Bootsführerschein, für den Jagdschein, für den Segelflugschein, ...

Innerhalb eines der memoPower-Gedächtnistrainings sind unter anderem 'Express-Lern-Konzepte' entstanden zu 'Gerundivum in Latein', 'Innertropische Konvergenz', 'Photosynthese'.

 

*)

Im Lerntechnik- / Gedächtnistraining memoHistory prägen sich die TeilnehmerInnen innerhalb nur eines Tages etwa 50 'Eckpfeiler' der Geschichte der letzten 2.000 Jahre ein, und zwar mit den betreffenden Jahreszahlen. - 'Abschlusstest' hierzu

 

 

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