LernTipps wirken am besten in Kombination

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Wie Sie Lerntipps 'ganzheitlich' nutzen

 

Lernende sind mitunter der Meinung, sie würden die wichtigsten Lern- und Gedächtnistechniken bereits kennen. Das stimmt sogar in vielen Fällen. Andererseits erlebe ich es immer wieder, dass sie diese Techniken häufig nicht auf konkrete Lernsituationen anwenden (können).

 

 

Lerntipps könnte man in gewisser Weise mit Körperorganen vergleichen: Nicht einzeln, sondern im Zusammenspiel miteinander erreichen sie ihre größte Wirkung - jedenfalls bei sehr umfangreichen Lerninhalten.

 

Das folgende Modell der Prüfungsvorbereitung einer Aerobic-Trainerin zeigt Ihnen, wie diese Lernende unterschiedliche Lerntipps im Verbund genutzt hat.

 

Die Aerobic-Trainerin bereitet sich darauf vor, die Prüfung zur so genannten 'B-Lizenz' abzulegen. Ihr Lernprozess besteht aus vielen Einzel-Elementen, unter Anderem ...

  • Sie informiert sich bei einer bereits examinierten Kollegin, welche Inhalte im Vorbereitungs-Seminar behandelt werden, und sie leiht sich von ihr die Seminar-Begleitunterlagen aus. Bereits vor Teilnahme an dem Seminar arbeitet sie diese Unterlagen durch.
     

  • Sie nimmt – hoch motiviert – an dem mehrstufigen Vorbereitungsseminar teil.
     

  • Beim regelmäßigen morgendlichen Joggen durchdenkt sie neue Aerobic-Bewegungsabläufe.
     

  • Sie verbessert ihr Musiktakt-Gefühl, indem sie geeignete Musik-CDs auch bei der Hausarbeit laufen lässt.
     

  • Sie liest zwei ähnliche Fachbücher. Die Beschreibung über die 'körper-eigene Energiegewinnung' wird für sie erst verständlich, nachdem sie dieses Thema auch im zweiten Buch durchgearbeitet hatte.
     

  • Sie erstellt sich zu dem sehr umfangreichen theoretischen Lernstoff mehr als 350 Kartentexte in Frage- / Antwort-Form (Lernkarten / MemoCards.
     

  • Jeden Tag zur selben Zeit, nachdem die Kinder zur Schule gegangen sind, nimmt sie sich eine Stunde Zeit, um die theoretischen Lerninhalte zu wiederholen.
     

  • Für das Einprägen von Lerninhalten, die ihr besonders schwierig erscheinen (zum Beispiel "Welches sind die wichtigsten Mineralstoffe und Spurenelemente der Nahrung?"), nutzt sie kreative Verknüpfungen.
     

  • Das Zusammenspiel der verschiedenen Muskeln erscheint ihr verwirrend, weil es viele Ähnlichkeiten gibt. Deshalb lernt sie diese Inhalte bewusst in Teil-Abschnitten.
     

  • Wenn sie über das Zusammenspiel der verschiedenen Muskeln nachdenkt, dann greift sie gleichzeitig an die betreffenden Stellen ihres Körpers.
     

  • Um die lateinischen Bezeichnungen von 33 Muskeln leichter lernen zu können, spricht sie sich diese Bezeichnungen laut vor.
     

  • Die Struktur des Herzmuskels in Verbindung mit dem Kreislaufsystem stellt sie in einer vereinfachenden Skizze dar.
     

  • Sie hängt Darstellungen von Knochengelenken, Muskelpartien und das Schema des Herzkreislaufsystems an verschiedenen Plätzen in ihrer Küche auf, um ihr Gehirn zusätzlich zum unbewussten Lernen zu stimulieren.
     

  • Nachdem die Kinder von der Schule zurückgekommen sind und Mittag gegessen haben, legt sie sich auf die Couch und gönnt sich ein produktives Mittagsschläfchen.
     

  • Regelmäßig beschäftigt sie sich mit den Lerninhalten bewusst auch kurz vor dem Einschlafen am Abend.
     

  • Sie baut in ihre eigenen Aerobic-Unterrichte, die sie bereits seit langem durchführt, jeweils einige der neu erlernten Übungen ein.
     

 

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