Neurogenese - geistig fit auch im Alter

 

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Auszüge aus DER SPIEGEL (Nr. 20/2006 vom 15. Mai 2006)

 

Titelgeschichte:

Wie neue Nervenzellen entstehen,

Laufen, Lieben, Lesen

Das Fitnessprogramm fürs Gehirn

Hauptgedanken aus meiner Sicht als Gedächtnistrainer:

  • 1928 hatte der spanische Hirnforscher und Nobelpreisträger Santiago Ramón y Cajal behauptet: "Im erwachsenen Gehirn sind die Nervenbahnen starr und unveränderlich. Alles kann sterben, aber nichts kann regenerieren." Diese Aussage ist falsch!

  • Auch das Gehirn von Erwachsenen bildet laufend neue Nervenzellen ('Neuronen'). Um sie zur Entfaltung zu bringen und sie nutzen zu können, müssen sie durch körperliche, soziale und geistige Anforderungen stimuliert werden. ("Laufen, Lieben, Lesen")

Details:

  • Täglich bildet das Gehirn eines Erwachsenen mehrere tausend neue Nervenzellen ('Neurogenese').

  • Die neuen Zellen verfügen über eine Erregbarkeit, die deutlich größer ist als die der alten Gehirnzellen.

  • Die neuen Gehirnzellen können die Netzwerkarchitektur des Gehirns grundlegend verändern.

  • Die Neubildung von Gehirnzellen / die Entwicklung des Gehirns dauert bis ins Greisenalter an.

  • Die Neurogenese beschränkt sich auf Teile des Vorderhirns und eine Region des Hippocampus, der fürs Lernen von grundlegender Bedeutung ist.

  • Die neu heranwachsenden Neuronen sind überdurchschnittlich vielseitig; ohne Anreize verkümmern die neuen Neuronen.

  • Um die neuen Gehirnzellen zur Leistungsfähigkeit zu bringen, sind Anreize erforderlich: körperliche, soziale und geistige Herausforderungen. ("Laufen, Lieben, Lesen")

  • Als Anreize gelten zum Beispiel: Jonglieren, Handarbeiten - andere Menschen besuchen oder selber Besuche empfangen, Restaurantbesuche, Tanztreffen, Besuch kultureller Veranstaltungen - Puzzeln, Lesen, Kartenspielen.

  • Das Erlernen einer Fremdsprache erhöht die Gehirnmassendichte in einem bestimmten Areal des linken Kortex - bei Erwachsenen allerdings weniger stark als bei Kindern.

  • Der vorgezogene berufliche Ruhestand ist vielleicht ein fataler Schritt in die Verdummung.

  • Dauerstress produziert bestimmte Hormone (Glukokortikoide), welche wie ein Nervengift wirken und die Neurogenese beeinträchtigen.

  • Experimente an Tieren belegen, dass Nikotin und Opiate (zum Beispiel Morphium und Heroin) die Neurogenese ebenfalls beeinträchtigen.

  • Der Artikel stellt auch dar, dass geistiges Training wahrscheinlich dazu beiträgt, Alzheimer zu verzögern bzw. sogar zu verhindern.

Aufgrund der Neurogenese ist es möglich, bis ins hohe Alter geistig fit zu bleiben.

 

Download des SPIEGEL-Artikels (0,50 EUR): hier
 

 

 

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