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Überblick:
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Ergebnis-orientiertes Lernen
(Teil 1)
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Drei Arten von Lern-Prozessen - plus ein 'Joker'
(Teil 2)
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kreativ bildhaft verknüpfendes Denken im Lehr-Prozess
(Teil 3)
Ergebnis-orientiertes Lernen
Lernen
hat unterschiedliche Bedeutungen. Bei kognitiven Lern-Inhalten
(Wissens-Inhalten) kann Lernen zum Beispiel nach folgenden Ergebnis-Gesichtspunkten
eingeteilt werden:
Antwort-Geschwindigkeit
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Es
gibt Situationen, in denen es ausreicht, dass eine Antwort erst durch
Nachdenken abrufbar ist, zum Beispiel: "Wie groß ist DIN A7?" (Die
Antwort wird aufgrund eines bestimmten Vorwissens (re-)konstruiert.)
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Es
gibt Situationen, in denen der Lerninhalt rasch erinnert werden soll,
zum Beispiel: "Wie heißt der Kunde, der gestern ...?"
Verständnis-Tiefe
(analog 'Lernziel-Taxonomie'
nach Bloom)
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Es
gibt Situationen, in denen es ausreicht, dass manche Antworten lediglich
reproduziert werden können, zum Beispiel: "Wie heißt die
Hauptstadt von Litauen?", "Wann wurde der erste deutsche Kaiser
gekrönt?"
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Manche Lern-Inhalte sollen (in bestimmten Zusammenhängen) verstanden
werden, zum Beispiel "Inwieweit hat es Auswirkungen auf die variablen
Kosten, wenn der Fixkosten-Block gesenkt wird?"
Anwendungs-Komplexität
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Es
gibt Situationen, in denen es ausreicht, dass der Lernende lediglich
über gering ausgeprägte Anwendungs-Fertigkeiten verfügt, zum Beispiel um
in der Zielsprache ein Hotelzimmer reservieren zu können.
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Ein
wesentlich umfassenderes Lernziel ist es, wenn der Lernende über sehr
komplexe Anwendungs-Fertigkeiten verfügen muss, zum Beispiel, um in der
Zielsprache Gespräche mit Messe-Besuchern zu führen.
Informations-Menge und -Struktur
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Es
gibt Situationen, in denen es ausreicht, dass der Lernende lediglich
einige wenige zusammen gehörende Einzel-Informationen aus der Erinnerung
abrufen können muss, zum Beispiel, um die drei wichtigsten Vorteile
eines neuen Produktes vorzutragen.
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Es
kann Situationen geben, bei denen der Lernende eine größere Menge an
strukturierten Informationen aus der Erinnerung abrufen können muss, zum
Beispiel, um eine motivierende Rede frei aus der Erinnerung
vorzutragen.
Fortsetzung, Teil 2
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