Gedächtnistipp: So verbessern Sie Ihr Namensgedächtnis
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Lernen,
memoCARD - clevere
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Sofern Sie über ein gutes Namensgedächtnis verfügen, sind Sie allein schon deshalb erfolgreicher im Umgang mit anderen Personen. - Sie können eine solche Fähigkeit systematisch stärken. Hier finden Sie einige wichtige Gedächtnistipps:
1. Machen Sie sich bewusst, dass Ihnen die Namen bestimmter Gesprächspartner künftig sehr wichtig sind! - Die innere Einstimmung beeinflusst positiv die unbewussten Aktivitäten Ihres Gehirns: 'Wichtiges' wird entsprechend eingeordnet, 'Unwichtiges' weiterhin als unnötiger Ballast ignoriert.
2. Bemühen Sie sich darum, den Namen Ihres Gesprächspartners zunächst überhaupt richtig zu hören! Fragen Sie am besten sofort nach, ob Sie ihn richtig verstanden haben: "Habe ich richtig verstanden: 'Frau Jakoby'?" - Erinnerungsfähigkeit setzt voraus, dass Sie Ihr Gedächtnis zuvor 'gefüttert' hatten ...
3. Nachdem Sie den Namen gehört haben, überlegen Sie möglichst sofort, wie Sie ihn sich einprägen können. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel fragen Sie einfach: "Jakoby? - Wie 'Jakob' und mit einem Ypsilon?" - Eine alternative Möglichkeit wäre es, wenn Sie sich bewusst werden, dass Ihr neuer Gesprächspartner genauso heißt wie zum Beispiel einer Ihrer Nachbarn.
4. Verknüpfen
Sie möglichst umgehend den Namen Ihres Gesprächspartners mit seinem
Gesamt-Erscheinungsbild oder mit einem 'markanten Punkt'
('Erinnerungs-Anker'), zum Beispiel seines Gesichtes, seiner Kleidung oder
mit einem interessanten 'Hintergrund-Detail', zum Beispiel seinem Hobby,
seinem Beruf, seinem Wohnort, von dem der Gesprächspartner Ihnen erzählte
hatte.
Der Wert des Erinnerungs-Ankers liegt darin, dass Sie über ihn den Namen Ihres Gesprächspartners rekonstruieren(!) können. Vor Jahrhunderten konnten die Menschen die Namen ihrer Gesprächspartner häufig in sinnvoller Weise 'rekonstruieren': Der Mann von der Mühle war eben der Herr Müller. Da heutzutage die Namen der Menschen in keiner Weise mehr etwas mit dem Beruf ('Köhler', 'Gärtner', 'Jäger'), mit dem Erscheinungsbildes ('groß', 'weiß'), mit der Herkunft ('Berg', 'Breidenbach') zu tun haben, können wir den Namen nur dann 'rekonstruieren', wenn wir ihn zuvor in kreativer Weise an einen 'markanten Ersatz-Punkt' angeknüpft hatten.
5. Nutzen Sie im Gespräch mit dem neuen Bekannten möglichst häufig seinen Namen, so dass Ihnen der Klang des Namens geläufig wird - auch wenn es sich zum Beispiel um einen vertraut deutsch klingenden Namen, wie zum Beispiel Frau Schulze, handelt.
6. Wenn
es Ihnen wirklich sehr wichtig ist, den betreffenden Gesprächs- Partner auch
bei unerwarteten Begegnungen mit Namen ansprechen zu können, dann simulieren
Sie doch solche Situationen! Hierfür bietet sich die einfach geniale
Lernkarten- /
MemoCard-Technik an: Schreiben Sie auf die Vorderseite Ihrer
MemoCard ein oder zwei Stichpunkte, durch
die Sie die betreffende Person identifizieren können, also zum Beispiel
'praktiziert Tai Chi'. Auf die Rückseite notieren Sie sowohl den Namen als
auch ein Stichwort über die Art Ihrer kreativen Verknüpfung zwischen dem
'markanten Punkt' und dem betreffenden Namen.
weiterführende Links:
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