Wirkung von Düften auf Lern- und Gedächtnis-Leistungen

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Es gibt noch keine umfassenden Belege, inwieweit Lernen und Erinnern durch Düfte (ätherische Öle) verbessert werden. Aber es gibt Vermutungen, praktische Erfahrungen und auch einige wissenschaftliche Erkenntnisse zu einzelnen Aspekten.

 

 

Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "Frühere Projekte haben ergeben, dass die Erinnerungen an Bilder schon nach Tagen oder sogar Stunden zu verschwimmen beginnen, während der Abruf von Gerüchen für fast ein Jahr unbeeinträchtigt bleibt."

 

 

Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "Düfte können Erinnerungen auslösen und das Gedächtnis stärken". Als Düfte, die helfen können, werden dort genannt: Rosmarin, Zitrone, Basilikum, Pfefferminze - weitere Fundstelle (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): Bergamot, Zitronenmelisse, Eisenkraut, Basilikum.

 

 

Hinweis, dass die Lernmotivation durch Düfte verbessert werden könnte. - Fundstelle: "Marketing mit Duft" von Hans Knoblich, Bernd Schubert, Andreas Scharf, Seite 76

 

 

"Bienen haben ein gutes Gedächtnis" (Anmerkung: gutes Duftgedächtnis) - weitere Fundstelle, Zitat daraus: "Das spezifische Gedächtnis für den gelernten Duft besteht also in einer Verstärkung der Verschaltungen im Gehirn ... Dieses Prinzip gilt nicht nur für die Duftgedächtnisse, sondern nach alle dem, was wir wissen, für alle Formen von Gedächtnissen, solche des Menschen mit eingeschlossen."

 

 

Zitat: "Bei der Erinnerung an einen Duft wird demnach mehr 'abgerufen', als die im Gedächtnis abgespeicherten Informationen aus den Riechzellen der Nase."

 

 

Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "Gedächtnis: Duft im Tiefschlaf macht clever": Düfte müssten im Tiefschlaf zugeführt werden, um die Gedächtnisleistung zu erhöhen. - Ähnlicher Bericht zum selben Experiment: Quellen-Info sowie Quellen-Info; (Zitat: "Die Versuchsergebnisse stützen die Hypothese, dass das Lernen im Schlaf auf einer unbewussten Wiederholung von neuem Wissen beruhe.") - Quellen-Info (Zitat: "Mit Duft nachhelfen: Schnuppern Sie beim Lernen an einem Duft, zum Beispiel an Rosenöl oder an Ihrem Lieblingsparfum. Sprühen Sie den gleichen Duft abends ins Kopfkissen - das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihr Gehirn noch einmal mit dem Gelernten beschäftigt.") - siehe Kommentar von Christel Lienemann

 

 

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Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "Ätherisches Pfefferminzöl taugt offenbar als (Anmerkung: körperliches) Dopingmittel ..."

Mein Kommentar: Das könnte auch die geistige Leistungsfähigkeit steigern.

 

Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "Mit Jasmin schliefen die Versuchspersonen tiefer und am nächsten Tag lösten sie kognitive Aufgaben schneller."

Mein Kommentar: Das könnte auch die Lernfähigkeit / Erinnerungsfähigkeit steigern; denn im Tiefschlaf werden – nach derzeitigen Erkenntnissen – Informationen ins Langzeitgedächtnis übertragen.

 

Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "Testpersonen, die in der Mittagspause (mit Lavendel) beduftet wurden, konnten sich anschließend signifikant besser konzentrieren."

Mein Kommentar: Das könnte auch die Lernfähigkeit am Nachmittag steigern.

 

Zitat (Linkquelle leider nicht mehr verfügbar): "... im Wartezimmer von Zahnärzten 200 Probanden Orange oder Lavendel schnuppern..."

Mein Kommentar: Das könnte auch Prüfungsängste reduzieren helfen. – Hierzu gibt es allerdings auch andere wirksame Methoden: Rezitieren von eingeübten Autosuggestionstexten / Autogenes Training, Durchführen von Taiji- / Qigong-Übungen

 

 

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wikipedia.de: 'ätherische Öle'

 

Website von Susanne Fischer-Rizzi: Expertin für Aromatherapie und Heilpflanzenkunde, mehrfache Buchautorin

 

Verwendung von Düften in der Werbung: WELT-ONLINE

 

Unternehmen, das Duftpulver für Drucke produziert: Schubert International

 

duftende Kreditkarten der Commerzbank: Voll dufte - Kreditkarten, die riechen

 

duftende Plastikkarten aller Art: Plastikkarten mit Duftstoffen

 

 

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Erfahrungen aus einem Hort; Zitat:

 

"Von einer Mutter (Aromatherapeutin) habe ich ein Konzentrationsöl geschenkt bekommen. .... haben wir aus dickem Filz Schneeflocken und Blumen ausgeschnitten. Diese haben wir in Keramikblumenunterteller geklebt ... darauf wird nun das Öl getropft. Die Kinder entscheiden selbst, ob sie sich eine Duftschale holen oder nicht. Es wird jedoch sehr gerne angenommen.

 

Immer wieder kann ich beobachten, dass sich ein Kind die auf den Tisch stehende Schale nimmt und einmal intensiv daran riecht, die Schale wieder vor sich auf den Tisch stellt und seine Arbeit fortsetzt.

 

Alleine durch den Gedanken daran, dass es sich dadurch besser konzentrieren kann, ist das Kind schon bei dem Punkt, wo wir es haben wollen, nämlich sich bewusst auf die Hausübung ein- und nicht ablenken zu lassen."

 

Mit freundlicher Genehmigung von Karin Schürausz  - Link

 

 

 

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Hallo, Reinhold,


ätherische Öle wirken über den Geruchssinn direkt auf das Gehirn und das gesamte Nervensystem. Gerüche und Hormone stimulieren sich gegenseitig.

Duftreize verursachen die Ausschüttung bestimmter Nervenbotenstoffe wie Endorphine, Noradreanalin oder Seretonin. Diese können anregend, beruhigend, schmerzlindernd oder auch sexuell stimulierend wirken. Entsprechend werden sie in der Aromatherapie eingesetzt.

Ein ätherisches Öl kann Hunderte von Wirkstoffen haben, was chemisch nicht in ihrer Gesamtheit nachgebaut werden kann. Deshalb bietet sich der erfolgreiche Einsatz der ätherischen Öle bei schweren Erkrankungen und resistenten Keimen an. Man weiß, daß der gleichzeitige Einsatz von ätherischen Ölen und Antibiotika bei Pneumonien, Antibiotika besser wirken.

Einsatz von ätherischen Ölen:

  • Aromatherapie für den Hausgebrauch (Duftlampen, Duftsteine, Vernebler).

  • kosmetische Aromatherapie (Massageöl, Badesalze, Badeöl, Hautpflegeöle, Parfüms).

  • psychotherapeutischen Einsatz (bei Stress, Trauer, Kummer, Angst, Unentschlossenheit und Verzweifelung).

  • medizinische Aromatherapie (Da werden ätherische Öle zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt; darf nur durch Arzt oder Heilpraktiker betrieben werden.)

Da viele ätherische Öle nur positive Nebenwirkungen haben, kannst Du Dir das große Potential vorstellen, was in der Anwendung der ätherischen Öle steckt.

 

Konzentrationsfördernde ätherische Öle sind (Quelle: Katharina Zeh): Basilikum - Cajeput - Eisenkraut - Fichte - Kardamon - Lemongras - Litsea - Myrte - Pfefferminze - Rosmarin Cin. - Wacholder - Weihrauch - Zitrone - Zypresse

  • Ein Standardwerk zu diesem Themenkomplex hat Ruth von Braunschweig zusammen mit Monika Werner geschrieben: "Praxis Aromatherapie"

  • Katharina Zeh "Handbuch Ätherische Öle" ist Aromaexpertin, hält Vorträge und gibt Workshops über ätherische Öle.

  • Einen Ausbildungsberuf für Aromatherapie bietet Eliane Zimmermann an: www.aromapraxis.de

  • Spezialist für Rosenöl ist Professor Wabner in München.

 

Zur Aussage "Sprühen Sie den gleichen Duft abends ins Kopfkissen" möchte ich Dir folgende Information geben:

Für die in der Parfümerie zu kaufenden Parfums trifft diese Aussage nicht zu, da es sich um synthetisch hergestellte Parfums handelt, die diese Fähigkeiten nicht besitzen.

Auch ätherische Öle aus der Apotheke, die den Richtlinien des Europäischen Arzneibuchs entsprechen, sind für diese Zwecke nicht geeignet, da sie auf eine Hauptsubstanz standardisiert sind.

Zu verwenden sind nur naturreine ätherische Öle, die alleine besitzen ein vielfältiges Wirkungsspektrum.

Auch bei den naturreinen Ölen z.B. Lavendel oder Pfefferminze, gibt es verschiedene Öle. Je nach Anbaugebiet oder Vorkommen riechen Lavendel oder Pfefferminze ganz anders oder haben ganz unterschiedliche Wirkungen.

Viele Grüße
Christel  (Christel Lienemann, angehende Heilpraktikerin, Spezialistin für ätherische Öle)

 

 

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